Private Krankenversicherungen

Private Krankenversicherungen - Private Krankenversicherungen vs. gesetzliche

Private Krankenversicherung vs. gesetzliche am Modell erklärt

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitrag bei der privaten Krankenversicherung individuell berechnet. Er ist nicht einkommens- sondern risikoabhängig. Denn der Grundgedanke der privaten Krankenversicherung ist, dass eine einkommensabhängige Krankenversicherung für Besserverdienende nicht attraktiv ist.

 

 

Private Krankenversicherungen erklärt

Wie bei jeder herkömmlichen Versicherung wird der Vertrag direkt zwischen Versicherer und Versicherten geschlossen. Faktoren, die in die Kalkulation der Beiträge eingehen sind: Alter, Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn und der abhängige Tarif. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Da Frauen statistisch länger leben, fällt ihr Beitrag im Vergleich zu gleichaltrigen Männern höher aus.

Während die gesetzliche Krankenversicherung eine Familienversicherung ist, die Kinder und nicht erwerbstätige Ehepartner mitversichert, muss bei der privaten Krankenversicherung jedes einzelne Familienmitglied zusätzlich versichert werden.

Wem eine einfache Krankenversicherung nicht reicht, kann auch bei einer Krankenkasse eine Krankenzusatzversicherung oder eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Wer kann sich privat versichern?

Beamte, Freiberufler, Selbstständige und Studenten können sich privat versichern. Wer abhängig beschäftigt ist, darf eine private Krankenversicherung abschließen, wenn er innerhalb von drei aufeinander folgenden Jahren die Jahresarbeitsendgeldgrenze überschritten hat. Für 2008 lag die Grenze bei 48.150 Euro. 2009 sind es 48.600 Euro.

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